Ich habe mein Raspberry-Pi-System von einer microSD-Karte auf eine NVMe-SSD umgezogen. Konkret kommt jetzt eine 512-GB-NVMe über einen PCIe-HAT zum Einsatz. Ziel war es, das System robuster, schneller und langfristig stabiler zu machen.
microSD-Karten sind für viele Raspberry-Pi-Projekte ausreichend, stoßen aber bei dauerhaftem Betrieb mit vielen Schreibzugriffen schnell an ihre Grenzen. In meinem Fall laufen unter anderem indi-allsky, Bildspeicherung, Datenbankzugriffe und regelmäßige Uploads. Dafür ist eine NVMe-SSD schlicht die bessere Wahl: höhere Performance, deutlich höhere Lebensdauer und weniger Risiko für Dateisystem-Probleme.
Im Folgenden beschreibe ich Schritt für Schritt, wie ich das bestehende System im laufenden Betrieb von der microSD auf die NVMe migriert habe.

